Barcodes

QR-Codes in ZPL

QR-Codes rendert der Drucker nativ mit dem ^BQ -Kommando – keine externe Bibliothek nötig, der Drucker berechnet die Matrix selbst.

QR-Codes rendert der Drucker nativ mit dem ^BQ-Kommando – keine externe Bibliothek nötig, der Drucker berechnet die Matrix selbst.

Basis-QR-Code

^XA
^FO100,100^BQN,2,8^FDMA,https://zplcloud.com^FS
^XZ

^BQ-Parameter: ^BQa,b,c,d,e

ParameterBedeutungüblich
aAusrichtung: nur N (normal)N
bModell: 1 = Original, 2 = erweitert (empfohlen)2
cVergrößerung (1–10, Modulgröße in Dots)2–4
dFehlerkorrektur: H (≈30 %), Q (≈25 %), M (≈15 %), L (≈7 %)M
eMaskenwert (0–7)7

Datenmodi

Der ^FD-Inhalt beginnt mit einem Präfix aus Fehlerkorrektur und Eingabemodus, gefolgt von einem Komma:

PräfixBedeutungfür
MA,Fehlerkorrektur M, automatische EingabeURLs, gemischte Inhalte
HA,Fehlerkorrektur H, automatische Eingabekleine oder stark beanspruchte Etiketten
MM, + Modusmanuelle Eingabe: N = numerisch, A = alphanumerisch, B = Byte, K = Kanjigezielte Kodierung
^FDMA,https://zplcloud.com^FS ; automatisch
^FDQM,N4006381333931^FS       ; Fehlerkorrektur Q, manuell numerisch

Größen-Empfehlung

Die physische Größe hängt von Vergrößerung und Inhalt ab:

VergrößerungModulgröße @203 dpi~24 Zeichen (URL)
20,25 mm≈ 12 mm
30,38 mm≈ 18 mm
40,50 mm≈ 24 mm

Faustregel: mindestens 4 Module Ruhezone auf allen Seiten; der Drucker muss ein sauberes, geschlossenes Quadrat drucken können (sauberer Druckkopf, ausreichende Schwärzung).

Tipps

  • QR braucht guten Kontrast: schwarze Module auf weißem Material, ^MD-Schwärzung hoch genug.
  • Immer mit dem Telefon testen – ein „gut aussehender" QR scannt nur, wenn die Fehlerkorrektur zur Druckqualität passt.
  • Bei sehr kleinen Etiketten die höchste Fehlerkorrektur (H) wählen, um Staub und Defekte zu überstehen.