Barcodes

Barcodes in ZPL – 1D- und 2D-Symbologien

ZPL rendert Barcodes direkt auf dem Drucker – keine Bilder nötig. Die zwei wichtigsten Kommandos sind ^B Barcode-Typ und ^FD Daten . Die Barcode-Para…

ZPL rendert Barcodes direkt auf dem Drucker – keine Bilder nötig. Die zwei wichtigsten Kommandos sind ^B* (Barcode-Typ) und ^FD (Daten). Die Barcode-Parameter (Ausrichtung, Höhe, Interpretation Line) werden direkt am ^B-Befehl angegeben.

Lineare Barcodes (1D)

^XA
^FO50,50^BY2,2,80^BCN,80,Y,N,N^FD4006381333931^FS
^XZ
  • ^BY2,2,80 – Barcode-Standardwerte: Modulbreite 2 Dots, Verhältnis breit/schmal 2, Höhe 80 Dots
  • ^BCN,80,Y,N,N – Code 128, normale Ausrichtung, Höhe 80, Interpretation Line drucken (Y), keine über dem Code (N), keine UCC-Prüfziffer (N)

Häufige Symbologien:

SymbologieKommandoBeispieldaten
Code 128^BC^BCN,80,Y,N,N
Code 39^B3^B3N,N,80,Y,N
Code 93^BA^BAN,80,Y,N,N
Codabar^BK^BKN,N,80,Y,N,A,B
GS1-128 (EAN-128)^BC mit >;>8^BCN,80,Y,N,N
Industrial 2 of 5^BI^BIN,80,Y,N
Interleaved 2 of 5^B2^B2N,80,Y,N,N
MSI^BM^BMN,B,80,Y,N
Plessey^BP^BPN,N,80,Y,N
EAN-13^BE^BEN,80,Y,N
EAN-8^B8^B8N,80,Y,N
UPC-A^BU^BUN,80,Y,N
UPC-E^B9^B9N,80,Y,N,N
POSTNET^BZ^BZN,80,N,N
PLANET^B5^B5N,80,N,N
PDF417^B7^B7N,80,5,5

2D-Barcodes

^XA
^FO50,50^BQN,2,8^FDMA,https://example.com^FS
^XZ
  • ^BQN,2,8 – QR-Code, normale Ausrichtung, Modell 2, Vergrößerung 8
  • ^FDMA, – Präfix aus Fehlerkorrektur (H/Q/M/L) und Eingabemodus (A = automatisch, M = manuell): MA = Fehlerkorrektur M, automatische Eingabe. Die Daten folgen nach dem Komma.

Weitere 2D: Data Matrix ^BX, Aztec ^B0/^BO, MicroPDF417 ^BF, MaxiCode ^BD.

GS1-128 (EAN-128) nutzt ^BC mit >;>8 (Subset C plus FNC1) vor den Daten:

^BCN,80,Y,N,N^FD>;>80104006381333931^FS

Barcode-Einstellungen im Designer

Jedes Barcode-Element im zplCloud-Designer hat unter Klartext, Balken, Ruhezone und

Optionen der Symbologie genau die Einstellungen, die der gewählte Codetyp hergibt: Position und

Größe des Klartexts samt Abstand zu den Balken, Schmalbalkenbreite, Balkenhöhe und -verhältnis,

Prüfziffern, Trägerbalken, EAN/UPC-Zusatzcodes, QR-Fehlerkorrektur, Data-Matrix-Format,

PDF417-Spalten und -Zeilen, Aztec-Fehlerkorrektur und mehr. Leere Felder bedeuten "automatisch" -

der Renderer passt den Code dann wie bisher an das Feld an.

Einige wenige Einstellungen kann ein residenter ZPL-Befehl nicht ausdrücken (im Designer mit *

markiert). Sie werden trotzdem gedruckt: das Element wird dann als Grafik ausgegeben statt als

^B-Befehl, damit Vorschau und Druck übereinstimmen.

Tipps

  • Modulbreite (erster ^BY-Parameter) ist die häufigste Scan-Qualitätsfrage: 1 Dot ist für viele Materialien zu dünn, 2–3 sind üblich.
  • EAN/UPC sind fixe Längen – die Prüfziffer ergänzt der Drucker automatisch.
  • Ruhezone (freie weiße Fläche) um den Barcode: mindestens 10× Modulbreite.